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Solve et Coagula
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Pan-Asien - Pan-Europa - Pan-Amerika - PAN-ERDE!
Die grossen Projekte eines Pan-Europa, eines Pan-Asien, Pan-Amerika und Pan-Afrika stellen schon einen gewaltigen Fortschritt dar, doch wird auf diese Weise nichts grundlegend gelöst. Nur die Pan-Erde kann alle Probleme lösen... Pan-Erde bedeutet, dass die gesamte Erde in einer einzigen Familie vereint ist.
Andernfalls wird es vielleicht nicht mehr ein Land sein, das sich gegen ein anderes erhebt, sondern ein Kontinent gegen einen anderen. Die Vorteile der Pan-Erde liegen auf der Hand: Die weltweiten Rüstungsbudgets, könnten endlich wieder sinnvoll für Mensch, Tier und Umwelt eingesetzt werden. Die äusserliche Bedrohung wird sich immer mehr marginalisieren. Wir haben gelernt, was ich meinem Nachbarn antue, tue ich mir selbst an. Was liegt also näher, als die Nachbarn gut zu behandeln, damit sie uns ebenfalls respektieren. Das gilt nicht nur für Länder, sondern auch im täglichen Leben mit Freunden, Kunden, Angestellten und Nachbarn. Das Kleine ist mathematisch präzise verknüpft mit dem Grossen, quasi wie ein grosser Spiegel, der uns täglich von den Medien-Anstalten, in Form von Nachrichten, vor Augen gehalten wird.
Alle Menschen auf der Erde haben ein gemeinsames Interesse: In Freiheit, in Frieden und in der Fülle zu leben. Wenn sie dieses Interesse an die erste Stelle setzen, wird alles möglich. Im Augenblick glauben sie, dass diese Ideen nicht zu verwirklichen sind.
Sie sagen: Utopie! Aber eines Tages wird zum Erstaunen aller der Verwirklichung nichts mehr im Wege stehen bzw. wird es bereits verwirklicht sein. Diese Idee wird sich ausbreiten, wird sich ihren Weg bahnen und nach und nach werden sie alle aufgreifen. Wenn sie sie nicht aufgreifen, sind sie dem Untergang geweiht, die Ereignisse werden es ihnen beweisen.
In den Schriften steht geschrieben, dass Gott eines Tages kommen wird, um in den Herzen der Menschen zu wohnen, dass Er dort Sein Gesetz, das Gesetz der Liebe einprägen wird. Von diesem Augenblick an werden die Menschen niemanden mehr brauchen wer immer es auch sei, der ihnen die Religion oder die Moral predigt. Alle wissen von innen heraus, was sie tun sollen, wie sie lieben, dienen und arbeiten sollen.
Solange die Menschen nicht wissen, was es heisst in der Liebe zu leben, wird es Religionen geben, aber es sind bestimmt nicht die Religionen, die den Menschen wirklich zu Gott führen können.
Wenn die Liebe kommt, braucht man keine Religion mehr, oder besser gesagt, die Religion wird sich verinnerlichen und sich nach aussen zeigen als Güte, Ausstrahlung, Opferbereitschaft, Sanftmut und wenn die Liebe zurückkehrt, wird die Religion vergehen, weil sie aufs Neue in den Herzen der Menschen sein wird. Ehrlichkeit, Güte, Grossmut, Geduld, Friede, Harmonie, Brüderlichkeit werden als höchste Werte im neuen Leben gelten. Wer diese Tugenden nicht aufweisen kann, wird als unnütz, ja sogar als schädlich angesehen werden. Derjenige, der durch sein Verhalten dazu beiträgt, Frieden und Harmonie zu schaffen, wird Diplome erhalten.
Allerdings werden die echten Diplome nur von der Natur selbst verliehen und nur von ihr. Die echten Diplome sind kein Papierkram; sie sind auf eurem Gesicht, eurem Körper, eurem ganzen Wesen eingeprägt. Wenn ihr kein lebendiges Diplom auf euch tragt, als Ergebnis einer kraftvollen, leuchtenden Ausstrahlung, dann nützen euch alle Diplome der Welt nichts, in den Augen der Natur seid ihr ein Nichts.
Das Gute braucht das Böse, damit es sich manifestieren kann. Ansonsten schläft es ein, weil nichts mehr da ist, um es zu stimulieren. Das Böse spornt das Gute an, es stimuliert das Gute, und so manifestiert sich das Gute. Dank des Bösen ist das Gute erst gut. Wenn die Hässlichkeit nicht existieren würde, wüsste man nicht, wie schön die Schönheit ist. Genauso würde man das Gute nicht erkennen, wenn es nicht das Böse gäbe.
Wenn man das Böse ausrotten möchte, wird man das Gute auch umbringen, weil das Böse so etwas wie die Wurzel des Guten ist: Wenn ihr die Wurzeln ausreißt, stirbt der Baum. Natürlich heißt das nicht, dass wir das Böse nähren und stärken sollen. Es ist auch so stark genug, es braucht uns nicht. Aber man darf auch nicht versuchen, es loszuwerden. Übrigens wird das auch niemals gelingen.
Vielmehr muss man wissen, welche Haltung man ihm gegenüber einnehmen muss, um es nutzen zu können.
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