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Autor Thema: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune  (Gelesen 1435 mal)
Regen (ehemals Jay)
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Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« am: 29.01.2009, 00:07:59 »

Schönen guten Abend alle miteinander

Ich war lange nicht mehr hier, sorry, aber ich habe mich über einige Dinge mal etwas schlau gemacht, bzw einige Sachen ausgedacht.

Äh, erstmal: in diesem Thread können halt Sachen/Ideen gesammelt werden, die ein einfaches Leben in einer Moyzelle ermöglichen.
Als Beispiel erst einmal meine Vorschläge für den Anbau diverser Pflanzen

Da hätten wir erst einmal den Nutzhanf, und damit meine ich das THC-Freie Zeug.
Nach 120 Tagen hat dieser eine Höhe von 3 Metern erreicht und aus seinen Pflanzenfasern kann man zig verschiedene Produkte herstellen, unter anderem Papier, Stoffe für Kleidung, Papier, Dämmmaterialien für Häuser, Aussenwände für Häuser(mit Kalk gemischt, ist das zeug härter als Beton und sogar auch leichter)...
Hanf wächst viel schneller als Bäume, also auch eine schnellere entwicklung der Moyzelle Cheesy
hier ein paar Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzhanf
http://de.wikipedia.org/wiki/Hanffaser
http://www.bildungscent.de/papierarten00.html
http://www.informatik.uni-ulm.de/fin/publikationen/i-mails/i-mail08/hanftrau.html
http://www.biothemen.de/Oekologie/hanf/hanf2.html

Als nächstes wäre da dann noch Bambus, wächst ebenfalls sehr schnell, kann nach ca. einem Jahr verwendet werden.
Auch dafür gibt es tausende gebrauchsmüglichkeiten, zum verzehr, als Baumaterial, Brennstoff...
wächst ebenfalls schneller als Holz, also auch hier wieder eine schnellere entwicklung der Moyzelle^^
hier noch der Wiki-Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bambus

Dann noch Stevia, eine Pflanze mit einem interessanten Wirkstoff.
Dieser Stoff ist um längen Süßer als Zucker, hat aber so gut wie, oder garkeine Kohlenhydrate. Dadurch können diverse durch Zucker ausgelöste Krankheiten getrost vergessen werden. (meine Verlobte hat übrigens Diabetes Sad )
hier ein paar Wiki-Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_(S%C3%BC%C3%9Fstoff)
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevien



Ich habe aber noch anders ausser Pflanzen gefunden und zwar eine Methode, welche Pflanzen unabhängig von pflanzenschutzmitteln macht und sogar den ertrag und die wachstumsrate steigert, wodurch auch Pflanzen gesäät werden können, welche einen etwas längeren Sommer benötigen.
In versuchen konnten Maispflanzen mit bis zu 12 Kolben gezüchtet werden, wobei das wort züchten nicht so ganz stimmt, da die samen einfach behandelt wurden und schwupp! wuchsen die wunderbar.

Das Verfahren ist elektrischer Natur, die Samen werden einem elektromagnetischem Feld OHNE Strom ausgesetzt und dadurch werden alte, verkümmerte Gene in den Pflanzen wieder aktiviert.
Es ist keine veränderung des erbmaterials, es werden nur alte Gene aktiviert, die Pflanzen wachsen so wie vor million von Jahren(als Beispiel^^)
Es wuchs zum beispiel eine Farn-art, welche man nur von versteinerungen her kennt.

Der entdecker dieses Verfahrens sind die verstorbenen Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch. Diesen Effekt haben sie in den 80ern entdeckt, im Auftrag des damaligen Konzerns Ciba, heute Novartis. lies das ganze patentieren und anschliessend die Forshcung so wie die imitierung verbieten, doch das Patent wurde inzwischen gekauft und die anwendung erlaubt.

Man kann das Verfahren mit einfachen Mitteln nachmachen.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Buch: Der Urzeit-Code von Luc Bürgin
Zitat
Guido Ebner und Heinz Schürch arbeiteten ausschließlich
mit elektrostatischen Feldern. Feldern also, in denen lediglich
Spannung herrscht, aber kein Strom fließt. Ihre Versuchsanordnung
ist simpel – und von jedem Physikschüler nachvollziehbar:
Man baue zwischen den Platten eines Kondensators
ein statisches Elektrofeld auf. Die elektrische Feldstärke
errechnet sich mit Hilfe der Spannungsdifferenz zwischen
den Kondensatorplatten, dividiert durch den Plattenabstand.
Die benötigte Spannungsdifferenz zwischen den Kondensatorplatten
wird durch einen Hochspannungsgenerator er -
zeugt.
Nach einigen spezifischen Modifikationen lassen sich in diesem
Feld nach Belieben Sporen, Samen oder Keime platzieren. Von
dort werden sie nach einer bestimmten Zeit wieder entnommen
und ihrer natürlichen Lebensumgebung zugeführt – wo man
sie gedeihen lässt.
So simpel der Versuchsaufbau, so verblüffend der Effekt: In
zahlreichen Fällen erhielten die beiden Ciba-Forscher auf
diese Weise eine Art »Urform« der ursprünglichen Pflanzen und
Organismen. Als ob gewisse Erbinformationen, die im Laufe der
Evolution stillgelegt worden waren, in der nächsten Generation
plötzlich wieder aktiv wurden. Mehr noch: Auch Keimung und
Wachstum wurden im elektrischen Feld gefördert!
Ähnliche Untersuchungen gab und gibt es bis heute kaum –wohl
wegen der nach wie vor bestehenden Lehrmeinung, dass ein
elektrisches Feld in einem mit Ladungsträgern gefüllten
Medium durch die Ausbildung einer elektrischen Doppel -
schicht abgeschirmt wird und damit wirkungslos bleibt – also
angeblich keine Reaktionen auslöst.

und hier noch ein weiteres schönes Beispiel für Weizen:
Zitat
»Bei unserem >manipulierten< Weizen verlief das Wachstum so
schnell, dass er in vier Wochen statt der üblichen sieben Monate
hochkam«, erinnerte sich Heinz Schürch. »Wobei man sagen
muss, dass Halm und Ähren etwas kleiner waren, dafür gab es
aber mehr Ähren pro Pflanze. Der eigentliche Vorteil aber ist,
dass wir diesen Weizen in Gegenden mit kurzem Frühjahr und
Sommer anbauen könnten, wo der herkömmliche Weizen gar
nicht wachsen kann.«
Auch auf Pestizide und Herbizide könnte man in diesem Fall
frohgemut verzichten: »Die Schädlinge, die sich dem Wachstumsverlauf
des normalen Weizens angepasst haben, sind
noch nicht entwickelt, wenn wir unseren Weizen nach bereits
vier bis acht Wochen ernten.«
Im Vergleich zum Winterweizen wurden Anza-Weizen
(Weichweizen aus Kanada) und Raineri-Weizen (Hartweizen
aus Italien) im E-Feld bei gleicher Feldstärke interessanterweise
weit weniger begünstigt. So zeigte sich in einem Feldversuch im
Ciba-Werk Stein, dass Anza-Weizen, der in einem Elektrofeld
angekeimt wurde, in der Anfangsphase zwar ebenfalls schneller
wuchs als normal. Doch die Unterschiede verschwanden bis zur
Reife wieder.
Weitere Ergebnisse brachten Versuche von Daniel Kalbermatten:
Der Schweizer Schüler aus Rüfenacht (Kanton Bern) hatte sich
1991 im Rahmen eines »Schnupperlehrganges« bei Ciba
ebenfalls mit den Wirkungen elektrostatischer Felder auf Weizen
beschäftigt. Seine Arbeit reichte er bei einem »Jugend
forscht«-Wettbewerb ein, wo sie das Prädikat »hervorragend«
erhielt, wie die »Basellandschaftliche Zeitung« am 20. Oktober
1992 vermeldete:
»Untersucht wurde die Entwicklung von >Sonora<-Sommerweizen
im elektrostatischen Feld und unter Normalbedingungen.
Während 101 Stunden wurden die sich entwickelnden
Keimlinge protokollarisch aufgenommen, wobei Länge und
Anzahl der Wurzeln sowie der grüne Spross der Pflanzen
ausgemessen wurden.«
Die Unterschiede waren verblüffend: In einem Feld von 750
V/cm wurde das Auskeimen der Samen gefördert, wie die
Journalisten erstaunt konstatierten. In einem stärkeren Feld
von 4800 V/cm hingegen wurde es gehemmt, was jedoch keine
Auswirkungen auf die spätere Entwicklung hatte. Bei 1500 V/cm
nahmen die Keimlinge das Wasser besser auf, was zu einem
schnelleren Wachstum führte.
Die Schweizer Zeitung: »Nach diesen Laborversuchen wurden
die Keimlinge aus dem 4800-V/cm-Feld während vier Monaten
mit >unbehandelten< verglichen. Bei der >Ernte< brachten die
ersteren einen dreimal höheren Ertrag als die letzteren! Ob der
Versuch praktische Folgen für die Landwirtschaft haben wird,
muss offen bleiben. Was tatsächlich im elektrostatischen Feld
geschieht, vermag noch niemand zu sagen.«



So, ich hoffe, ich konnte gut informieren und Anregungen schaffen und freu mich shcon auf weitere. interessante und Praktische Tipps Grin
Schöne Grüße
Jay
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Juhu, im März WURDE geheiratet Grin
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #1 am: 01.02.2009, 14:10:18 »

Wenn man ein Grundstück/Gebäude als Moyzelle zur verfügung hat, wäre es eine sinnvolle Idee, einige Räume zu vermieten.
Solange die Moyzelle sich noch nicht selber versorgen kann, kann sie Geld auf jeden fall gebrauchen, um bestimmte Waren zu importieren.

So kann auch etwas Werbung für die Panokratie gemacht werden, indem man den Mietern halt zeigt, wie man in so einer Moyzelle lebt.

Unter bestimmten Voraussetzungen, wäre es auch denkbar, auf die Miete zu verzichten, bzw zu reduzieren, indem der Mieter sein Fachwissen in die Moyzelle einfliessen lässt, wenn er zum Beispiel Klempner/Tischler/etc. ist oder so was...
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Juhu, im März WURDE geheiratet Grin
Tobias
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #2 am: 02.02.2009, 11:42:05 »

Das Modell "Kraftwerk 1" finde ich interessant - da zieht man zunächst einmal einfach gegen Miete ein, kann diese aber durch internes Tätigwerden reduzieren. Außerdem liegt das Gebäude in der Stadt, was viele Vorteile hat. Zwecks Selbstversorgung müßte man (quasi als Zweigstelle) einen Bauernhof mit anschließen, so dass die Kommunarden je nach Gusto wechselweise in der Stadt oder auf dem Land leben.
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Regen (ehemals Jay)
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #3 am: 02.02.2009, 21:31:45 »

Kraftwerk 1?
kannst du das etwas näher erleutern?
(sorry für meine Unwissenheit)
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #4 am: 03.02.2009, 14:43:37 »

"Kraftwerk 1" ist ein ziemlich erfolgreiches Wohnprojekt in Zürich. http://www.kraftwerk1.ch/
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommm
« Antwort #5 am: 04.02.2009, 10:06:17 »

klingt auf jeden fall interessant, danke für den Link
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #6 am: 10.02.2009, 19:16:14 »

Man sollte sich auf jeden fall hin und wieder beim Patentamt umsehen, dort gibt es eine menge praktischer/revolutionärer Erfindungen, welche heutzutage zwar hergestellt werden können, aber nicht hergestellt werden, dank dem schnöden Mammon, genannt Geld...
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommm
« Antwort #7 am: 16.02.2009, 10:57:42 »

Ein Chemiker, bzw. jemand, der sich mit Chemie auskennt, mit analytischem Labor wäre ganz praktisch, für Bodenproben des Ackelandes und allgemein zur Kontrolle der angebauten Nahrung, für eine gesunde ernährung Cheesy

Dieser wäre auch wieder hilfreich zur erforschung/erprobung/herstellung von erneuerbaren Energie-Ressourcen und zur überprüfung der Abfälle/Dünger/usw....
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Juhu, im März WURDE geheiratet Grin
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #8 am: 05.10.2009, 19:05:40 »

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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommm
« Antwort #9 am: 08.11.2009, 13:39:48 »

Sollten wir irgendwann Land zur Verfügung haben gäbe es Möglichkeiten relativ einfach eigene Gebäude zu bauen. Da wären zum einen die sog. earthships. Diese Häuser werden zum Großteil aus Abfall gebaut (z.B. bestehen die Außenwände aus alten Autoreifen und Erde), was die Anschaffungskosten für Materialien senkt. Die earthships erzeugen ein eigene Microklima, weshalb sie nicht beheizt werden müssen. Das würde uns eine Unabhängigkeit von Energiekonzernen sichern.

http://www.project-humanity-earth.org/concept_videos

http://www.earthships.com/

http://earthship.at/

http://www.earthship.net/

http://www.youtube.com/user/earthship?blend=1&ob=4


Desweiteren gibt es noch die Methode Häuser aus sandgefüllten Schläuchen zu Bauen. ebenfalls relativ einfach zu beschaffene Materialien.

http://calearth.org/

http://www.youtube.com/watch?v=WMNzoWkXTtc


Für den Fall, dass wir auf dem Festland irgendwann einer zu starken Repression ausgesetzt sind, sollten wir möglicherweise auf das Meer ausweichen. Das "Seastedding-Institute" hat die idee bewohnbare Plattformen auf offener See zu bauen, auf denen dann gleichgesinnte Menschen verschiedene politische und soziale Systeme ausprobieren können.

http://seasteading.org/

http://www.popsci.com/military-aviation-amp-space/article/2009-02/seastead-ahoy
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #10 am: 01.12.2009, 18:56:40 »

Das Earthship-modell gefällt mir ganz gut. Das Calearth-Modell finde ich doch etwas zu unsicher, da Stacheldraht verwendet wird.
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Re: Praktische/Wichtige Dinge für Aufbau und Instandhaltung einer Moyzelle/Kommmune
« Antwort #11 am: 01.12.2009, 19:40:16 »

Oh, grad gab es bei Galileo einen Bericht über öhm... Papierhäuser. Die Dinger sollen günstiger, leichter und strapazierfähiger sein als normaler Häuser(wände), aufgrund eines Wabenförmigen aufbaus im Inneren (der Wände).
hier einige Berichte:
http://www.shz.de/home/top-thema/article/111/haeuser-aus-papier-fuer-die-dritte-welt.html
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/vivo/133023/index.html
http://www.kunststofforum.de/information/news_swisscell-paneele-erobern-afrika_5886

Und hier die Homepage:
http://www.the-wall.ch
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Juhu, im März WURDE geheiratet Grin
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