Wieviele sind denn deiner Meinung nach heutzutage vom Sinn eines einsatzbereiten Rettungshelikopters überzeugt? Auch nur 0,1% oder mehr oder weniger? Und wenn, warum sollte es in einer Panokratie anders sein?
Vielleicht verkanten wir uns grade in der Diskussion...
Ich möchte erst einmal geklärt wissen, wann genau in einer Panokratie ein Medikopter gebaut und betrieben wird und welcher Unterschied dann zum kapitalistischen Medikopter-Bau besteht.
Meine These: Motivation im freien Kapitalismus:Man kann damit Geld machen.
In diesem Falle müsste es ein Krankenversicherungssystem geben, sonst wären Medikoptereinsätze nur bei Reichen auch wirklich rentabel.
Motivation im staatlich eingeschränkten Kapitalismus:Man kann damit seine Bürger "beruhigen".
Wenn die Gegenleistung für den Medikopter nicht von einem Versicherungssystem getragen wird, dann macht das der Staat und die Bürger fühlen sich sicherer.
Motivation in der Pankratie (vermutlich)Es gibt ein gesellschaftliches Bedürfnis nach Medikoptern.
Nun muss man zuerst erklären, wann etwas in der Panokratie dieses gesellschaftliche Bedürfnis ausmacht, das Medikops rechtfertigt. Hier könnten die Vorteile einer Panokratie liegen: Während im Kapitalismus der reguliernde Staat sich wegen Standortfragen den Sozialstaat nicht mehr leisten kann und die Medikops nicht mehr subventioniert und Versicherungen diese Leistung aus Kostengründen nur bei hoher Beitragszahlung anbieten, was viele ärmere Menschen vom Genuss eines Medikops ausschließt, beschließt man in der Pankokratie einfach gemeinsam, dass es für alle Panokraten möglich sein muss, einen Medikop anzufordern, wenn es nötig ist. Da wahrscheinlich jeder nach einer ausführlichen gesellschaftlichen Debatte davon überzeugt sein wird, wie sinnvoll solche Teile - auch für den einzelnen
Nichtbetroffenen - sein können, werden sie eingegührt! ALLE sind glücklich.

Stimmt das jetzt so?
Kann ein komplettes Krankensystem so eingeführt werden (vorausgesetzt, es gibt Leute, die sich daran AKTIV beteiligen)?
fragende grüße.
Thomas